ULRICH HAUG REAKTIONEN




Wesentliches in weichem Wachs

Die Besucher der Galerie Isenburg sollen mit Ungewöhnlichem konfrontiert, ohne aber mit unerklärlichen Provokationen allein gelassen zu werden. Mit der heutigen Vernissage löst Inhaberin Dagmar Schröder diesen Anspruch einmal mehr ein.

"Das Wesen der Dinge hat die Angewohnheit, sich zu verbergen" - diese Worte des Heraklit beschreiben zugleich den künstlerischen Ansatz wie die Arbeitsweise von Ulrich Haug, dessen neue Arbeiten ab heute in der Isenburg zu sehen sind. Wachs ist das Element, mit dem sich der 35-jährige Stuttgarter seit Jahren auseinandersetzt. 2003 zeigte Haug schon einmal Wachsbilder in Kierspe.
Das Heraklit-Zitat beschreibt eindrücklich seinen Ansatz: Es geht ihm nur vordergründig darum, Unentdecktes freizulegen. Immer wieder gerät das teils transparente, weiche Material zum Schleier, der das Wesentliche nur erahnen lässt.

Für Haug ist das Parafin nicht nur formbares Material, in unterschiedlichen Farben und Konstistenzen oder in der Begegnungen mit anderen Materialien wird es selbst Thema. Prof. David Galloway führt bei der Vernissage heute um 18 Uhr, in Haugs Werk ein. Sonntag ist die Ausstellung von 15 bis 19 Uhr zu sehen.

Quelle:
www.derwesten.de
© 2010-2018 Ulrich Haug

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